Rassestandard (F.C.I.)

Rassestandard (F.C.I.)

Rassestandard

(F.C.I. STANDARD N° 102 / 06. 12. 2004/ D)

Kurzer geschichtlicher Abriss: Um das Jahr 1870 waren im Münsterland langhaarige Wachtelhunde bekannt, die standen fest vor, hatten eine enorme Spursicherheit und konnten auch apportieren. 1906 suchte der Heidedichter Hermann Löns mit seinen Brüdern die Reste der so genannten „Roten Hannoverschen Heidebracke“. Sie nannten sie „Heidewachtel“. Freiherr von Bevervörde-Lohburg, und der Hauptlehrer Heitmann aus Burgsteinfurt erzielten zur gleichen Zeit mit ihrer Linienzucht die ersten Erfolge. Der „Dorstener Schlag“ traten in den Folgejahren in Westfalen in Erscheinung. Am 17. März 1912 wurde dann der „Verband für Kleine Münsterländer Vorstehhunde“ gegründet. Der Verband formulierte damals seine Ziele wie folgt: „Der Verein hat den Zweck, Reinheit und Hochzucht des langhaarigen kleinen Vorstehhundes, wie er im Münsterland seit vielen Jahrzehnten gezüchtet wird, zu fördern.“ Das Fehlen der Rassekennzeichen zu jener Zeit wirkte sich hemmend auf Zucht und Verbandstätigkeit aus. Ab 1921 wurde dann nach dem Rassestandard, den Dr. Dr. Friedrich Jungklaus erstellt hatte, gezüchtet.


Dateiname: fci-rassestandard_klm.pdf
Dateityp: PDF
Dateigröße: 32 kB
Datei-URL: https://klm-hessen.de/wp-content/uploads/2020/05/fci-rassestandard_klm.pdf